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Warum gibt es Erdbeben ?
1er.09.2011

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Unser Planet ist nicht so hart wie er aussieht. Man sollte ihn eher wie ein Kuchenstück aus mehreren Schichten betrachten. Unter der Erdkruste, eine felsige Schale die unseren Boden zusammensetzt, befindet sich der 3000 km dicke Mantel. Er besteht aus schmelzendem Gestein, das sich sehr langsam bewegt. Dieses Gestein nennt man Magma, wie in einem Vulkan. Die Erdbeben entstehen zwischen der Erdkruste und diesem Mantel. Diese Zone besteht ungefähr aus 20 Platten, die Tektonikplatten. Das hat aber nichts mit dem bekannten Tanz zu tun, obwohl die auch in Bewegung sind. Mal voneinander weg, dann übereinander, es kommt immer darauf an, wo sie sich befinden.
Diese Reibungen können zu extremen Spannungen führen und wenn so eine Spannung stärker ist als die Resistenz der Felsen, zerbrechen sie oder wechseln ihre Position. Diese starken Bewegungen führen zu Vibrationen, die bis zu der Oberfläche gelangen. Diese Vibrationen kennen wir als Erdbeben.
Bei Vulkanen passiert genau dasselbe, nur dass zudem noch das Magma an die Oberfläche gelangt. Erdbeben bestehen immer aus einem ersten Beben das wenige Sekunden dauert und einem zweiten, das stunden- oder sogar tagelang dauern kann. Manchmal spürt man Sie gar nicht und manchmal können sie eine ganze Stadt zerstören.
Um ihre Stärke (die so genannte Magnitude) zu bestimmen, benutzt man die Richterskala. Sie geht von 1 bis 9, hat aber kein wirkliches Limit. Richter konnte zu seiner Zeit noch nicht wissen, dass seine Skala eines Tages nicht mehr reichen würde : das stärkste Erdbeben wurde in Chile 1960 aufgenommen und kam auf 9,5 auf dieser Skala.