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Was ist in den „Schwarzen Löchern“ ?
1er.05.2013

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Aber zuerst müssen wir uns fragen, was denn ein Schwarzes Loch ist. Von „Schwarzen Löchern“ spricht man schon seit Ende des 18. Jahrhunderts, allerdings wurde ein solches astrophysikalisches Objekt zum ersten Mal im Jahre 1971 nachgewiesen. Dabei handelt es sich nicht wirklich um „Löcher“, man sollte sie eher „Schwarze Kugeln“ nennen, um eine Vorstellung ihrer wirklichen Form zu vermitteln. 
 
Man könnte sich ein Schwarzes Loch wie einen riesigen Magneten vorstellen, dessen Anziehungskraft so stark ist, dass kein Feststoff und auch keine Strahlung ihr entweichen können (mit nur einer erwähnenswerten Ausnahme : die „Hawking-Strahlung“). Solche Körper reflektieren folglich kein Licht und erscheinen völlig schwarz. Eine direkte Beobachtung von Schwarzen Löchern ist unmöglich. Man kann sie aber heute über indirekte Techniken nachweisen, indem man die Auswirkungen des Phänomens auf ihr Umfeld beobachtet. So wird zum Beispiel die angezogene Materie, kurz bevor sie „verschlungen“ wird, auf beachtlich hohe Temperaturen gebracht und gibt dabei eine sehr hohe Menge an sichtbaren Röntgenstrahlen ab.
 
Aber jetzt endlich zur Sache ! Ein Schwarzes Loch charakterisiert sich unter anderem durch die Tatsache, dass auch heute noch, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, keine zufriedenstellenden physikalischen Theorien zur Verfügung stehen, um sein Zentrum zu definieren. Die gesamte Masse der Form konzentriert sich auf einem einzigen Punkt, und man spricht dabei von „Singularität“. Diese Singularität könnte nur im Rahmen einer neuen Theorie zur Funktionsweise des Universums beschrieben werden, eine solche Theorie zur Quantengravitation wurde allerdings noch nicht aufgestellt…
 
Was ist nun in den „Schwarzen Löchern“ ? – Diese Frage bleibt zurzeit leider unbeantwortet und es gibt noch allerhand zu erforschen !